Tromsø Highlights | Hauptstadt des Polarlichts

Zuletzt aktualisiert am 06.02.2021 von Kieler Jung

Um einmal die Polarlichter live und in Farbe zu sehen, mussten wir uns in den hohen Norden begeben, jenseits des Polarkreises. Über unsere Ergebnisse mit der Polarlichtfotografie habe ich in diesem Beitrag schon berichtet. Ausgangspunkt unseres Abenteuers unter dem Polarhimmel war Tromsø, nicht zu Unrecht auch als die Hauptstadt des Nordlichter-Tourismus bezeichnet. Aber dieser Ort hat mehr zu bieten. Hier also unsere Tromsø Highlights.

Was für Tromsø spricht, ist einmal die leichte Erreichbarkeit mit einem Linienflug, zum anderen die vielfältigen Möglichkeiten, sich einer geführten Tour anzuschließen, wenn man sich den Stress einer Erkundung auf eigene Faust sparen will. Oder Schneeanzug und warme, wasserdichte Stiefel nicht ins Reisegepäck passen. Denn eine Ausleihe dieser Dinge gehört zum Standard einer jeden geführten Tour.


Wir haben Tromsø als eine moderne und weltoffene Stadt erlebt. So lange man nicht beabsichtigt oder unbeabsichtigt im Parkverbot steht. Denn soweit reicht die Weltoffenheit nicht, daß man die Unkenntnis der norwegischen Sprache auf Hinweisschildern tolerieren würde. So hatten wir denn auch ein Ticket für ca. 80 Euro als Souvenir im Gepäck, für einmal kurz an der falschen Stelle parken.

Tromsø Highlights
Blick auf den Tromsø – Sund

Zu den Tromsø Highlights zählen natürlich auch die Museen wie das Polaria ,mit der MS POLSTJERNA davor in einer extra Halle. Es ist ein erlebnisorientiertes Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Nordpolarmeer. Nicht zu verwechseln mit dem Polarmuseum, einem den Polarforschern gewidmetem Museum. Es gibt noch eine ganze Reihe an Kunsthallen und Ausstellungen, die hier aber leider unerwähnt bleiben müssen.


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Für die eine Woche waren wir im SYDSPISSEN HOTEL untergebracht. Von der Ausstattung ähnelt es eher einer Jugendherberge als einem Hotel, dafür ist der Preis natürlich wesentlich niedriger als der der Konkurrenz. Wer also nur ein Dach über dem Kopf, eine warme Dusche und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sucht, ist hier bestens bedient. Wir hatten bereits vor der Abreise ein Auto reserviert, welches wir dann am Flughafen in Empfang genommen haben. Komplett mit be-spikten Winterreifen, welches uns auf den vereisten Straßen Norwegens unersetzliche Dienste leistete. Das Befahren der Tunnel von und zu der Insel Tromsøya mit seinen zweispurigen Kreisverkehren ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

Essen und Trinken

Wir als Campingfreunde sind natürlich in erster Linie Selbstversorger, was die Mahlzeiten angeht. Von daher können wir keine Ratschläge über die sicherlich vorhandene Gourmet – Gastronomie in Tromsø erteilen. Gefrühstückt haben wir in erwähntem Hotel, ansonsten haben wir uns unterwegs mit Fastfood versorgt. Es gibt einen Burger King in Tromsø mit ausgesucht unfreundlichem Personal. Wer also auf die amerikanischen Fleischklopse in lappigen Brötchen nicht verzichten will, findet auch dieses hier zu gepfefferten Preisen. Zu den Tromsø Highlights hat der einmalige Besuch bei Burger King sicher nicht gezählt. Dann schon eher das Reindeer – Stew aus der samischen Imbiss-Bude…

Was unbedingt zu den Tromsø Highlights gehört, ist ein Besuch auf dem Hausberg, dem Fjellheisen. Die Aussicht von hier oben ist unbezahlbar, wenn auch die Fahrt mit der Seilbahn kein Schnäppchen ist. Aber für norwegische Verhältnisse ist das wohl angemessen. Ansonsten ist schon allein die Lage von Tromsø eine Reise wert. Und wer in Tromsø meint, alles gesehen zu haben, kann die Umgebung erkunden. Egal in welche Richtung man die Insel verlässt, in wenigen Minuten findet man sich in malerischer Umgebung wieder, ob es nun die Lyngen Alpen sind oder die Nachbarinseln Sommarøy oder Kvaløya – langweilig wird es hier für Naturliebhaber mit Sicherheit nicht.

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